Daunenkissen: Vor- und Nachteile

Was sind die Vor- und Nachteile von Daunenkissen?

Kopfkissen können über die verschiedensten Füllmaterialien verfügen. Je nachdem, welches Füllmaterial man wählt, ändern sich die Eigenschaften des Kissens. Damit gehen gleichzeitig einige Vor- und Nachteile einher. Da jeder Mensch anders schläft und andere Kriterien für das richtige Kopfkissen zu berücksichtigen hat, ist es nicht ganz leicht, die Frage nach dem richtigen Füllmaterial pauschal zu beantworten. In den folgenden Abschnitten sollen vor allem die Vor- und Nachteile von Daunenkissen sowie die passende Zielgruppe für diese Kissen näher erklärt werden.

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Eigenschaften von Daunenkissen

Wenn Kopfkissen Daunen enthalten, dann handelt es sich dabei in der Regel um Gefieder von Gänsen oder Enten. Ein Kissen wird erst dann als Daunenkissen bezeichnet, wenn das Kopfkissen Daunen zu einem Mindestanteil von 60 Prozent enthält. Es handelt sich bei Daunen nicht um die regulären Federn von Gänsen und Enten, sondern um das Untergefieder. Es soll die Vögel vor Feuchtigkeit und Kälte schützen. Außerdem haben Daunen keinen harten Federkiel, wie das bei regulären Federn der Fall ist.

Vorteile von Kissen mit Daunenfedern

Das deutet auch bereits zwei der wesentlichen Vorteile von Daunenkissen an. Einerseits sind diese relativ weich, da im Kissen keine – oder zumindest weniger – harte Federkiele enthalten sind. So liegt man besonders bequem. Außerdem handelt es sich um eine Füllung, die den Kopf besonders warm hält.

Nachteile von Kissen mit Daunenfedern

Von Nachteil ist hingegen vor allem, dass Daunenkissen durch die weiche Beschaffenheit den Nacken relativ schlecht stützen. Gerade für Seitenschläfer kann das zum Problem werden. Wenn die Haltung im Schlaf nämlich nicht stabilisiert wird, können im schlimmsten Fall Verspannungen sowie Nacken- und Rückenschmerzen die Folge sein. Außerdem handelt es sich, wenn das Kopfkissen Daunen enthält, um keine Füllung, die sich nach dem Schlafen wieder automatisch in ihre Ausgangsform zurückbegibt. Stattdessen kann die Füllung sehr leicht eingedrückt werden. Um den flauschigen, voluminösen Charakter des Kissens wiederherstellen zu können, muss es häufig und intensiv aufgeschüttelt werden.

Moralische Überlegungen

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Daunen von Tieren stammen die für deren Herstellung leiden müssen. Die Federn werden den Tieren auf schmerzhafte Art und Weise ausgerissen.
Aufgrund dieser Tatsache sollte man sich vielleicht eher überlegen ein qualitativ gutes synthetisches Produkt zu kaufen, dass gleichfalls hochwertige Eigenschaften besitzt.

Fazit: Eignung von Daunenkissen

Besonders gut sind Daunenkissen für Menschen geeignet, die gerne besonders weich liegen möchten. Auch für Menschen, die nachts schnell frieren, können Daunenkissen eine gute Hilfe sein. Wenn im Kopfkissen Daunen verarbeitet sind, trägt das auf jeden Fall zu einem größeren Wärmeempfinden bei.

Von Nachteil ist dieser Faktor hingegen für Menschen, die nachts häufig und viel schwitzen. Durch ein Daunenkissen kann dieses Problem noch weiter gefördert werden. Zwar nehmen Daunenkissen die Feuchtigkeit auf und leiten sie nach außen weiter, jedoch auch nur in einem gewissen Umfang. Problematisch wird es, wenn so viel Flüssigkeit abgegeben wird, dass sie eben nicht mehr aufgenommen werden kann. Allergiker sollten vor allem darauf achten, dass ein Daunenkissen bei mindestens 60 Grad waschbar ist. Diese Temperatur ist notwendig, um Hausstaubmilden im Kissen komplett abtöten zu können. Verzichten müssen Allergiker also nicht unbedingt auf diese Art des Kissens. Sie sollten sich nur der regelmäßig notwendigen Pflege bewusst sein.